Der letzte Tango in Paris

Der letze Tango in Paris heißt im Original Ultimo tango a Paris. Es ist ein Film von Gernardo Bertolucci und stammt aus dem Jahr 1972. Bertolucci schrieb auch das Drehbuch. In den Hauptrollen sind Maria Schneider, Marlon Brando und Jean-Pierre Léaud zu sehen.

Der Film ist einer der umstrittensten (wegen des erotischen Inhalts) und bekanntesten Filme der 1970er Jahre. Düster und faszinierend lauten viele der Kritiken.

Marlon Brando wurde 1974 für den Oscar als Bester Hauptdarsteller nominiert, Bernardo Bertolucci für die Beste Regie.

Inhalt des Films: Zwischen dem Amerikaner Paul und der jungen Jeanne aus Prais kommt es zu einer starken sexuellen Affäre. Sie treffen sich zufällig in einer leerstehenden Pariser Mietwohnung. Paul ist 45 und Erbe eines heruntergekommen Hotels. Seine Frau hat Selbstmord verübt und sie ging fremd. Er verheimlicht zunächst Details aus seinem Leben, will auch auf keinen Fall, dass Jeanne von ihrem Leben erzählt. Jeanne will in Kürze ihren Freund Tom heiraten. Dieser ist Regisseur und will eine Doku über sie drehen. Dadurch fühlt sich Jeanne in gewisser Form "vergewaltigt". Im Verlauf der Begegnung koppelt sich Jeanne emotional immer mehr von der Beziehung zu Paul ab. Bei Paul ist es hingegen umgekehrt. Das dramatische Ende: Paul macht ihr einen Heiratsantrag auf offener Straße außerhalb der anonymen Mietswohnung. Jeanne lehnt ab. Er verfolgt sie in ihre Wohnung, dort erschießt sie ihn und redet sich ein, Paul nie gekannt zu haben.

Der Film wird duch die erotischen Handlungen geprägt, die die gefühlsmäßige Entwicklung spiegeln.